Weekly update #50 – Von Brisbane nach Sydney

Und da geht es auch schon weiter – und damit herzlich Willkommen zu Teil 2 meiner Australienreise! 🙂

Dieses Mal geht es von Brisbane nach Sydney und wir starten mit Samstag, dem 18. Juni: An diesem Tag haben wir erst ein bisschen länger geschlafen und sind dann gemütlich Richtung City gelaufen. Nachdem wir immer nur in relativ kleinen Städten waren und auch Neuseelands größte Stadt Auckland nur knapp über 1 Mio Einwohner hat, habe ich schon gemerkt, wie sehr ich das ganze Herumgewusel vermisst habe 🙂
Auf dem Weg zur River Boat Cruise sind wir an einem kleinen Kunst-/Handwerker-Markt vorbeigelaufen und wollten eigentlich sofort stehen bleiben und uns dort alles in Ruhe anschauen 😉 Weiter zum Bootsanleger sind wir noch am Museum und dem berühmten Wheel of Brisbane (einem großen Riesenrad, ähnlich wie das London Eye). Genau eine Minute vor Abfahrt des Bootes sind wir angekommen und praktisch noch gerade so reingesprungen 😀
Knapp 90 Minuten lang haben wir so einiges über Brisbane erfahren und auch hunderte neue Bilder sind entstanden 😉
Anschließend sind wir dann also zu diesem Markt gegangen und haben da dann zum Abschluss noch Lunch gegessen.
Nach weiteren Bildern von der Skyline Brisbanes sind wir durch die City gelaufen, haben uns alle Läden mal angeschaut und sind noch durch den ANZAC-Park gelaufen, bevor wir uns auf den Weg zu einem Vegan-Restaurant gemacht haben (Amalie, mit der ich gereist bin, hat sehr auf gesunde, meist vegane Ernährung geachtet und so sind wir dann auch in dem Restaurant gelandet) und nach 3 Gängen waren wir dann auch satt 😉
Zurück zum Hostel sind wir fast schon gekugelt…und das 30 Minuten lang 😀

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Sonntag sind wir dann zum Bahnhof gelaufen und von dort aus ging es mit dem Bus zum ‚Lone Pine Koala Sanctuary‘ – einem großen Koala Park…wo es auch Kängurus und andere Wildtiere Australiens gibt! 🙂
Erst haben wir uns eine Art Vortrag zu Wildtieren Australiens angehört und anschließend wurde uns auch noch etwas über die Koalas erzählt. Danach haben wir dann beide einen Koala halten dürfen und die sind nicht nur unglaublich süß, sondern auch um einiges schwerer, als erwartet 😉
Wie auf Knopfdruck fing es nach dem Koala-Foto an, in Strömen zu regnen und wir mussten eher durch den halben Park rennen, um nicht komplett durchnässt zu sein…wenigstens hatten wir das Foto 😉
Mit dem Bus ging es dann nachmittags im Regen wieder zurück und wir sind dann nochmal durch die City gelaufen und haben uns in ein Café gesetzt – bei dem Regen konnte man ansonsten nicht viel machen…
Als wir das Gefühl hatten, dass es sich besserte, haben wir uns auf den Rückweg gemacht und durften dann 40 Minuten durch strömenden Regen laufen/rennen und hatten super Laune…am Hostel angekommen, waren wir komplett durchnässt und konnten vorm Duschen erstmal alle Klamotten auswringen…wirklich ALLES!!! Wenigstens war es aber immer noch warm in Brisbane, sodass wir nicht gefroren haben 😉

Montag haben wir morgens um 9:30 Uhr den nächsten Bus von Brisbane nach Byron Bay genommen und bei perfektem Wetter und Sonnenschein haben wir aus dem Bus nochmal einen letzten Blick auf die Skyline und die Stadt werfen können 🙂
Um 12 Uhr sind wir dann im kleinen Surfer-Städtchen Byron Bay angekommen und wurden sogar abgeholt und zu unserem Hostel gebracht 🙂
Dort konnten wir zwar noch nicht einchecken…Überall das Gleiche 😉 Aber wie auch sonst, konnten wir unser Gepäck verstauen und dann haben wir uns erstmal auf den Weg ins Zentrum gemacht – ein kleines gemütliches Surferdorf mit unglaublich viel Charme 🙂
Erst haben wir in einem Café Lunch gegessen und das Essen konnte sich echt sehen lassen!
Anschließend sind wir durch die vielen kleinen Straßen und Gassen gelaufen und waren ganz begeistert von all den kleinen Shops, der Gelassenheit und den vielen Surfern 🙂
Später am Nachmittag haben wir uns noch an den Strand gesetzt und das Meer hat irgendwie immer etwas meditatives 😉
Als wir wieder zurück zum Hostel gelaufen sind, konnten wir dann in unser Zimmer – diesmal ein 4er-Zimmer, das wir uns mit zwei Norwegerinnen geteilt haben 🙂 Mit denen haben wir uns echt richtig nett unterhalten und ausgetauscht. Dinner mussten wir nicht kochen, weil wir durch unser Bus-Paket, mit dem wir gereist sind, ein sogenanntes Surf’n’stay gebucht hatten – uns wurden Dinner und Frühstück gestellt und wir haben auch noch eine 4stündige Surflesson am nächsten Tag bekommen 🙂
Nach dem Dinner haben wir noch eine Runde gequatscht und sind dann mal wieder relativ früh schlafen gegangen 😉

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Am Dienstag sind wir vormittags nochmal ins ‚Dorf‘ gegangen und sind nochmal eine Runde herumgelaufen, waren bei ALDI und sind dann am Strand entlang gelaufen und haben Surfern zugeschaut – und wussten, dass wir auf keinen Fall so aussehen würden 😉
Um 13:45 Uhr ging dann unsere Surfstunde los – mit 8 anderen Mädels und 2 Surflehrern ging es erst rein in die Wetsuits und dann hat sich jeder ein Surfboard unter den Arm geklemmt und ab ging es zum Strand!
Dort angekommen, haben wir erst allgemeine Regeln und Dinge erfahren, dann haben wir uns ein wenig aufgewärmt und ein paar Trockenübungen gemacht. Nach jeder wichtigen Trockenübung ging es ins Wasser, um es dort richtig umzusetzen. Mir war zwar klar, dass es nicht einfach sein würde, aber dass es am Anfang wirklich so schwer war, hätte ich nicht gedacht 😉 Nach ein paar Anläufen sah es aber schon besser aus und nach einer Stunde stand ich das erste Mal richtig auf dem Board und bin auf einer Welle zum Strand gesurft, das Gefühl war echt beeindruckend! 🙂
Ich habe zwar auch des Öfteren feststellen dürfen, wie salzig das Wasser war, aber gegen Ende habe ich doch viele Wellen auf dem Board stehend mitgenommen 🙂
Um 16:30 Uhr sind wir dann wieder zurück gegangen und schon beim Tragen der Boards und dann beim Umziehen habe ich gemerkt, wo ich überall Muskeln hatte und der Muskelkater kündigte sich schon an 😉
Nachdem wir uns umgezogen und etwas gegessen haben, wurden wir von einem unglaublich schönen Sonnenuntergang (dem zweitschönsten, den ich gesehen habe 😉 ) überrascht und sind nochmal zum Strand runtergegangen runtergerannt und es sah um einiges schöner aus, als auf den Bildern 😉
Um 17:30 Uhr haben wir dann unsere Sachen geholt und wie sollte es anders sein, wir sind mal wieder zur Bushaltestelle gelaufen. Dort sind wir dann um 18:20 Uhr losgefahren und es war zum Glück sowohl die letzte Nachtfahrt, in der ich nicht geschlafen habe, als auch die letzte Fahrt überhaupt 😀

Mittwochmorgen sind wir um 6:30 Uhr in Sydney angekommen und es war deutlich kälter, als in Byron Bay – je weiter wir uns von Cairns entfernt haben, desto kühler wurde es und in Sydney war es nur ein paar Grad wärmer als in Auckland 😉 Total müde, aber glücklich, (wieder) in Sydney zu sein, sind wir ca. eine Stunde zum Hostel gelaufen und ich war selbst begeistert, wie gut ich mich noch auskannte 😀 Am Hostel angekommen, wieder das gleiche Spiel: Koffer da lassen und dann erstmal loslaufen!
Wir sind durch den einzigen Park, in dem ich noch nicht war, gelaufen und sind an der St. Mary’s Cathedral angekommen. Weil die Sonne gerade erst aufging, wurde alles schön gold-gelb angeleuchtet!Sowohl von Außen, als auch von Innen war diese unglaublich beeindruckend – schon im März, als ich in Sydney war, war ich begeistert gewesen und das nun mit jemandem teilen zu können, war echt schön 🙂
Es ging weiter durch den Hyde-Park und schließlich sind wir im Zentrum angekommen – die vielen großen Malls, Food Halls und Souvenirshops kannte ich ja bereits alle und so habe ich mich gefreut, wieder zurück zu sein und Amalie hat sich gefreut, alles sehen zu können 🙂 Mit Frühstück in der Tasche sind wir dann weiter zur Harbour Bridge und zum Opera House gelaufen und bei Sonnenschein und einer deutschen Spätsommerwärme haben wir dann mit der Harbour Bridge im Rücken und Blick auf das Opera House gefrühstückt 🙂
Wir sind dann noch am Opera House entlang gelaufen und Amalie hat sich dazu entschieden, eine geführte Tour im Opera House zu machen. Weil ich dies ja schon im März gemacht habe, konnte ich währenddessen einfach draußen die Sonne und den Trubel genießen 🙂
Anschließend haben wir eine Harbour Cruise gemacht und sind mit einem ‚Hop-on hop-off‘-Boot sind wir durch den Hafen Sydneys gefahren, vorbei am Opera House, den Botanical Garden und dem Zoo zur ‚Watson’s Bay‘, einem kleinen Fischerdörfchen. Dort sind wir ausgestiegen, vom Strand einen Hügel empor gestiegen und erreichten den Aussichtspunkt des ‚Gap Bluff’s‘ –  einen senkrechten Absturz der Felsenklippen zum Pazifik. Von dort aus bot sich auf der einen Seite der Blick auf die Weiten des Pazifiks, auf der anderen Seite in den Hafen von Sydney mit Harbour Bridge und Opera House. 🙂
Nach einer Stunde sind wir wieder im Hafen von Sydney angekommen und sind über den Botanischen Garten zurück zu unserem Hostel gelaufen.

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Unser letzter Tag war am Donnerstag: Morgens sind wir wieder gemütlich aufgestanden und haben uns fertig gemacht und dann ging es erstmal nochmal durch die verschiedenen Malls und Souvenir-Shops und haben nochmal ein paar Sachen gekauft und dann ging es zum Opera House – nicht, weil wir Langeweile hatten und nicht wussten, was wir machen sollten, sondern weil wir schon im April Tickets für ein Konzert gekauft haben. Wir haben uns das Klassik-Konzert ‚Channel Crossings‘ von Ravel und Vaughan Williams angehört und 2 Stunden lang wurden wir vom Sydney Opera House Orchestra mit den englischen und französischen Klassikern des 20. Jahrhunderts vertraut gemacht und es war wieder unglaublich schön! 🙂
Anschließend ging es in das Viertel ‚The Rocks‘, das wir durchquert haben, um zum Bangaroo-Viertel und zum Darling Harbour zu gelangen.
Dort sind wir noch am Hafen entlang gelaufen, haben uns trotz der Kälte ein unverzichtbares Eis gekauft und sind anschließend einmal quer durch die City gelaufen, um wieder zum Hostel zu kommen.
Dort haben wir nur noch gekocht und Sachen gepackt und sind früh ins Bett gegangen.


Am Freitag ging es dann für uns extra früh aus dem Bett: Um 4 Uhr klingelte der Wecker und kurze Zeit später waren wir schon aufgestanden und völlig übermüdet fertig gemacht. Wir haben noch ausgecheckt und sind dann zum Bahnhof gelaufen. Um 6 Uhr waren wir am Flughafen und mussten uns trennen – Amalie ist noch für 2 Tage nach Melbourne geflogen, für mich ging es nochmal für 2 Tage zurück in meine Hostfamily. 🙂
Um 10:30 ging dann nach einer Stunde Verspätung endlich mein Flug und um 15 Uhr bin ich in Auckland gelandet. Doch mit 16 oder 17 Uhr zu Hause sein hat es nicht geklappt…2 Stunden habe ich für Passkontrolle und Zoll gebraucht und dann musste ich auch noch auf Bus und Bahn warten…
Um 19 Uhr war ich dann endlich zurück und alle haben sich unglaublich auf mich gefreut 🙂 Für mich war es schön, nochmal zurück zu sein…wenn auch nur für 2 Tage.

Wie mein letztes Wochenende in Neuseeland so ablief und was es noch so für Tücken gab, davon berichte ich im nächsten und auch aller letzten Blogeintrag!

Bis bald, Annina ❤ ❤

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