Blogpost #77 – Time to say goodbye

Hey ihr Lieben! 🙂

Heute also nun der aller letzte Post über meine letzten Tage, den Abschied und den Flug zurück nach Deutschland! 🙂

Wie im letzten Bericht schon erwähnt, bin ich am Freitag (24. Juni) wieder zurück in meine Hostfamily gekommen. Dort wurde ich schon sehnlichst erwartet und so war die Freude groß! 🙂 Mit meinen Mädels habe ich noch einen Film geschaut und um 0 Uhr waren wir dann nach langem Quatschen endlich im Bett.

Samstag haben wir erst morgens alle zusammen groß gefrühstückt und nachdem ich mich fertig gemacht habe, bin ich noch ein aller letztes Mal zur Mall gelaufen, um meinen Handyvertrag und mein Bankkonto zu kündigen. Ich habe mich dort außerdem noch kurz mit Alina getroffen, die wieder zurück in Auckland war. Auf ihrem Weg von Wellington nach Auckland hat sie noch zwei von den berühmten ‚Green stone‘-Ketten gekauft und wir haben sie praktisch ausgetauscht – der Green Stone hat eine starke Bedeutung für die Neuseeländer und nach Maori-Glaube darf man sich keine solche Kette selber kaufen, man muss sie geschenkt bekommen. Ich habe also Alinas Kette „gekauft“ und ihr geschenkt und anders herum. 🙂
Wieder zu Hause angekommen, habe ich angefangen, alle meine hunderttausend Sachen zusammenzusuchen und systematisch zu packen – ich hatte meinen großen Koffer und meinen Handgepäckskoffer und eine Gepäcksgrenze von 37kg, nur leider viel zu viele Sachen…
Die Mädels von meinem Hostdad waren auch beide da und mit meiner 13jährigen zusammen haben wir nach einer Stunde zum ersten Mal versucht, den Koffer mit allem Zeugs zuzubekommen…natürlich hat das gar nicht geklappt und alles wurde wieder rausgeräumt!
Nachdem ich schon beim ersten Mal unglaublich viele Klamotten und Dinge aussortiert habe – die Mädels haben sich alle sehr über neue Sachen gefreut 😉 – musste nochmal um einiges mehr weg! So wurde nochmal alles ausgeräumt und anders gepackt und nach viel Überlegen, und einer weiteren Stunde haben wir es ein zweites Mal probiert und der Koffer ging tatsächlich zu. Doch nicht zu viel Glück auf einmal: Statt 30kg hatte ich 34kg und so musste der Koffer nochmal aufgemacht, ausgeräumt und aussortiert werden.
Um 14 Uhr haben wir dann erstmal eine Pause gemacht und weil die Mädels von meinem Hostdad abgeholt wurden, haben wir dann noch in einer großen Runde gesessen und ‚gegenseitig‘ Abschiedsgeschenke verteilt und noch ein gemeinsames Familienfoto gemacht! 🙂
Später an dem Nachmittag habe ich dann ein letztes Mal alles gepackt und dann hat meine Kofferwage endlich 30kg angezeigt! 🙂 Schnell wurde der Koffer zugemacht und in die Ecke gestellt 😉
Abends habe ich nochmal einen Film mit meiner 13jährigen geschaut und obwohl wir ziemlich spät schlafen gegangen sind, lag ich noch ziemlich lange wach.

Am Sonntag wurde es von Stunde zu Stunde immer komischer…
Ich habe die wirklich aller, aller letzten Sachen eingepackt und mittags sind die Schwester und die Eltern von meiner Hostmum zum Lunch gekommen und wir haben noch ganz lange gequatscht. Um 14 Uhr ging es dann los. Weil wir entschieden haben, dass es für uns alle besser wäre, haben mich die Eltern von meiner Hostmum zum Flughafen gebracht und so gab es den ersten großen Abschied im Wohnzimmer meiner Hostfamily. Selbst mein Hostdad, der eher ‚gefühlskalt‘ ist, hatte Tränen in den Augen und es war für uns alle unglaublich hart…
Eine halbe Stunde später bin ich dann am Flughafen angekommen und als ich mich von den Eltern von meiner Hostmum verabschiedet habe, ist mir so richtig bewusst geworden, dass es vorbei war und da liefen dann nur noch die Tränen.
Nach dem Check-In, bei dem mir noch sehr freundlich mit meinem ganzen Gepäck geholfen wurde, hatte ich noch 2 Stunden Zeit, bis es endlich durch die Sicherheitskontrolle ging. Immer wieder kamen mir die Tränen und was angenehm war, war, dass einfach keiner blöd geguckt hat! 😉
Um 18 Uhr ging es dann ins Flugzeug und um 18:30 Uhr sollte es losgehen…SOLLTE!
Um 19 Uhr wurde uns dann gesagt, dass es einen technischen Defekt gibt und das der erst repariert wird und wir uns einfach gedulden sollten. Ich habe immer wieder gerechnet, um sicherzugehen, dass ich den Anschlussflug in Melbourne bekommen würde – bis um 20 Uhr. Da wurde dann gesagt, dass wir erstmal alle wieder aus dem Flugzeug raussollen und mit Essensgutscheinen ging es dann erstmal bei Burgerking Abendessen…
Um 21 Uhr wurden dann alle Fluggäste zusammengerufen und uns wurde mitgeteilt, dass die Maschine nicht mehr steigen würde – somit für mich auch keine Anschlussflüge, somit nicht pünktlich zu Hause. Nachdem ich mich nach dem großen Abschied damit angefreundet habe, Neuseeland zu verlassen, musste ich also nun damit leben, doch noch zu bleiben, und das eher unfreiwillig…
Auch nach 2 Stunden konnte mir noch nicht gesagt werden, was denn mit meinen Flügen wäre, ob bzw. wann ich die nächsten bekommen würde und so habe ich erstmal ein Hotelzimmer bekommen.
Um 23:30 Uhr bin ich dort angekommen und bin dann gegen 1 Uhr schlafen gegangen.

Am Montag wurde ich morgens um 5 Uhr von der Rezeption angerufen: Es wurden neue Flugdaten für mich gefunden! 🙂 So habe ich mich blitzschnell fertiggemacht und um 6 Uhr ging es zum zweiten Mal zum Flughafen.
Ein erneutes Einchecken und durch die Gepäckskontrolle und um 9:55 Uhr bin ich endlich abgehoben – das war unglaublich traurig und schön zugleich! 🙂
Als erstes bin ich 4 Stunden bis nach Melbourne geflogen. Dort habe ich dann eine andere Deutsche gefunden, die auf den gleichen Anschlussflug warten musste und so haben wir zusammen gewartet und uns unterhalten.
Nach 6 Stunden warten ging es dann in 14h von Melbourne nach Abu Dhabi und es waren 14 lange Stunden…ohne Schlaf, zwischen 2 breiteren Männern und irgendwann kann man auch keine Filme mehr schauen… 😉
Weitere 3 Stunden haben wir zusammen in Abu Dhabi gewartet und als ich zum Gate für den AirBerlin-Flug gegangen bin, wurde ich schnell in die deutsche Realität zurückgeholt: Nur Gefluche, unfreundliche Menschen und so viel Stress…nach einem Jahr Neuseeland war ich das gar nicht mehr gewohnt! 😉

Am Dienstag bin ich um 7 Uhr morgens in Berlin gelandet und nach einer weiteren Stunde an der Gepäckausgabe konnte ich dann endlich meine 3 Liebsten in die Arme schließen! 😀

Und so geht mein Abenteuer Neuseeland zu Ende. Ein Jahr voller Abenteuer, neuen Erlebnissen, neuen Freunden, vielen Erfahrungen und Veränderungen und last but definitely not least: Einem zweiten zu Hause und einer zweiten Familie! ❤

Annina xx

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2 Gedanken zu “Blogpost #77 – Time to say goodbye

  1. Mit großem Interesse haben wir jetzt ein Jahr lang deinen Blog verfolgt und uns auch an den vielen schönen Bildern erfreut. Wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren Weg. “Die Bösenseller“

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